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Montessori-Pädagogik
Maria Montessori (1870-1952)

Maria Montessori wird 1870 in Italien geboren. Sie studiert 1890-1896 Naturwissenschaften und Medizin an der Universität Rom und erwirbt als erste Frau Italiens den Doktortitel für Medizin. 
In einem Krankenhaus auf der psychiatrischen Station arbeitet sie mit geistig unterentwickelten Kindern. Sie erkennt, dass diese Kinder zu großen Lernerfolgen fähig sind, wenn man sie entsprechend fördert. Die Beobachtung der kindlichen Entwicklung und deren Förderung macht sie zu ihrer Lebensaufgabe. 
Zunächst arbeitet Montessori weiter als Ärztin, engagiert sich in der Frauenbewegung und nimmt darüber hinaus Lehraufträge wahr. Schließlich beginnt sie 1902 das Studium der Pädagogik und Anthropologie und erhält 1905 eine Professur für Anthropologie an der Universität Rom.
Am 6. Januar 1907 eröffnet Maria Montessori in San Lorenzo, einem Armenviertel Roms, das erste  "casa dei bambini " (Kinderhaus). Ihre Einrichtung hat so großen Erfolg, dass sie ihre kurz zuvor gegründete Arztpraxis wieder aufgibt, um sich fortan ganz der Pädagogik und der Heilpädagogik zu widmen.
1909 legt Maria Montessori in "Il metodo" (in deutscher Übersetzung: "Die Entdeckung des Kindes") die Grundgedanken ihres pädagogischen Konzepts in der Dreiheit von Umgebung, Material und Erzieherin dar. Damit erregt sie sowohl Aufsehen als auch fachliche Anerkennung.

Durch internationale Ausbildungskurse und zahlreiche Vortragsreisen innerhalb Europas und nach Übersee erfährt die Montessori-Pädagogik eine internationale Ausbreitung und Anerkennung.

 

Grundgedanken der Montessori-Pädagogik

Über uns
Zwei zentrale Punkte, die Montessori bei der Erziehung von Kindern fordert, sind Respekt vor dem Kind und die Möglichkeit seiner freien Entfaltung

Eine Grundeinstellung Maria Montessoris war, dass sie als Erziehende diejenige ist, die zum Kind aufblickt, seine Fähigkeiten sowie die Kraft und die Macht, die im Kind stecken, bewundert.
Sie fordert von den Erwachsenen ein radikales Umdenken, indem sie das Kind in den Mittelpunkt stellt, seine Bedürfnisse und Fähigkeiten zum Maßstab für das Handeln des Erwachsenen erhebt. Maria Montessori lehnt die Rolle des Erziehenden als Regisseur der kindlichen Entwicklung ab. Sie fordert ihn stattdessen auf, sich als Bindeglied zwischen Kind und Welt, als Diener der kindlichen Entwicklung zu verstehen.
Sie teilt dem Erwachsenen die Rolle zu, das Kind aufmerksam zu begleiten und so zu ermöglichen, dass es sein Lernen selbst in die Hand nehmen kann.
Ausgangspunkt ist das Vertrauen, dass jedes Kind nur seinen ihm eigenen Weg gehen kann, um zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit heranzuwachsen.
Sie vertraut auf die eigenen Kräfte des Kindes, auf seinen eigenen inneren Antrieb und seinen Willen zu wachsen und “groß” zu werden. Jedes Kind will, so Maria Montessoris Überzeugung, von Geburt an wachsen und selbstständig werden, das ist sein größtes Bestreben.

Dementsprechend ist ihre Pädagogik darauf ausgerichtet, den Kindern ein nach ihrem individuellen Entwicklungsplan möglichst großes Maß an Selbstständigkeit und damit Unabhängigkeit vom Erwachsenen zu ermöglichen. Denn nur so kann das Kind in Ruhe seine Persönlichkeit entfalten, ohne begrenzt und eingeengt zu werden.
“Hilf mir, meine Arbeit selbst zu tun” wurde entsprechend zu einem Leitmotiv der Montessori-Pädagogik.
Bei seiner Entwicklung zur Selbstständigkeit darf das Kind aber nicht allein gelassen werden.
Voraussetzung für das Gelingen dieser Erziehung zur Selbstständigkeit sind die „neue Lehrerin” und die „vorbereitete Umgebung

Maria Montessori beobachtete bei ihrer Arbeit, dass Kinder unter bestimmten Bedingungen in der Lage sind, die Entwicklung ihrer Persönlichkeit und die Entfaltung ihrer individuellen Fähigkeiten selbst zu steuern.
Sie werden mit dem Antrieb geboren, ihre Umwelt zu erobern und sie sind in der Lage, sich diese mit großer Lernleichtigkeit zueigen zu machen.
Montessori leitete aus ihren Beobachtungen Gesetzmäßigkeiten ab, die dem Wesen der kindlichen Entwicklung entsprachen. Die Philosophie der indirekten Erziehung ist das Herzstück der Montessori-Pädagogik.
Mit der konsequenten Umsetzung der Erkenntnisse in Bezug auf die notwendige Veränderung der Haltung des Erwachsenen und der Einbeziehung der kindlichen Eigenart bei der Erstellung von Lernmaterialien ermöglichte sie bei den Kindern Lernfortschritte, die ihre Zeitgenossen weltweit in Erstaunen versetzten.

Das Ziel jeglicher erzieherischer Aktivität ist die Entwicklung einer psychisch gesunden und eigenständigen Persönlichkeit, die ihre Begabungen wahrnehmen und nutzen kann und ihre Schwächen zu kompensieren weiß.

Dekorationselement des Montessori Kinderhauses Bad-Godesberg e.V.
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