Logo des Montessori-Kinderhauses Plittersdorf
Hintergrundbild
Navigationspunkt Aktuelles
Navigationspunkt über uns
Navigationspunkt Unser Team
Navigationspunkt Unser Haus
Navigationspunkt Der Tagesablauf
Navigationspunkt Pädagogische Arbeit
Navigationspunkt Elterninitiative
Navigationspunkt Montessori Pädagogik
Navigationspunkt Anmeldung
Die neue Lehrerin
Die neue Lehrerin
Unter der „neuen Lehrerin“ versteht Montessori die Erzieherin, die nach ihrer Pädagogik arbeitet, das Kind liebe- und respektvoll begleitet, es in Freiheit arbeiten lässt, zu Hilfe kommt, wenn sie gerufen wird, sonst aber eine beobachtende Rolle einnimmt.

In Freiheit arbeiten bedeutet nach Maria Montessori nicht, “dass man tut, was man will, sondern Meister seiner selbst zu sein”. Dazu gehört es, Verhaltensregeln einhalten zu können, die ein geordnetes Arbeiten des Einzelnen wie der Gruppe ermöglichen.
Freiheit bedeutet aber, dass das Kind, nachdem ihm die Erzieherin ein Arbeitsmaterial angeboten und demonstriert hat, selbst entscheiden kann, ob es sich damit beschäftigen will und wie lange und dass die Erzieherin sich solange das Kind nicht nach ihrer Hilfe ruft, nicht in sein Handeln einmischt.

Maria Montessori hat bei ihrer Arbeit mit Kindern erkannt, dass auch schon sehr kleine Kinder  zu einem Arbeiten in tiefer Konzentration fähig sind. Bei dieser konzentrierten und versunkenen Beschäftigung mit einer Sache gewinnt das Kind zum einen Erkenntnisse über die Dinge, mit denen es sich gerade intensiv beschäftigt, zum anderen Selbsterkenntnis und Selbstvertrauen u. a. durch Fehler, die es macht und gegebenenfalls selbst korrigiert.
Wenn Kinder so versunken arbeiten, soll man sie gewähren lassen und nicht in ihrem Tun unterbrechen, auch wenn sie Fehler machen. Solange sie die Hilfe des Erwachsenen nicht selbst suchen, lernen sie selbstständig am Material und aus ihren Fehlern. Unterbricht man sie, stört man ihre Ruhe und innere Ausgeglichenheit sowie den Weg zur Entfaltung ihrer Persönlichkeit.

Für Montessori hat die verständnisvolle und genaue Beobachtung der Kinder große Bedeutung. Sie spricht hier von der „Schaukraft der Liebe“. Durch Beobachtung muss die Erzieherin die Signale des Kindes erkennen und verstehen, wohin seine Aktivitäten zielen, welche Bedürfnisse es gerade hat und welche Angebote oder Hilfen es braucht. Erst nach dem genauen Hinschauen kann sie dem Kind das bereitstellen, was es für seine Entwicklung braucht.
Die Anforderung an die Erzieherin lautet: “Folge dem Kind, achte auf die Zeichen, die dir seinen Weg zeigen”.

Dazu gehört das Erkennen der “Sensiblen Phasen” des Kindes. Es will zu einem bestimmten Zeitpunkt etwas Bestimmtes lernen und richtet seine Aufmerksamkeit gezielt darauf.
Maria Montessori hat beobachtet, dass sich die Entwicklung eines Kindes nach einem individuellen inneren Bauplan richtet. Hierbei treten bei dem Kind zu gewissen Zeiten Phasen von besonderer Empfänglichkeit für das Erlernen von bestimmten Fähigkeiten auf. Die zeitliche Dauer dieser sensiblen Phasen ist nur vorübergehend und dient dazu, den Erwerb einer bestimmten Fähigkeit zu ermöglichen. Danach klingt die Empfänglichkeit für diese Fähigkeit wieder ab. Ein Erlernen der Fähigkeit ist nach Abklingen der sensiblen Phase zwar immer noch möglich, fällt dann jedoch viel schwerer.
Auch hier ist es Aufgabe der Erzieherin, durch Beobachtung die sensiblen Perioden zu erkennen und das Kind hier gezielt zu fördern und entsprechende Arbeitsmaterialien anzubieten. So kann sie dem Kind in seinem individuellen Interesse folgen und die Lernleichtigkeit seiner sensiblen Phasen für die verschiedenen Lernbereiche nutzen.


Die vorbereitete Umgebung

Dekorationselement des Montessori Kinderhauses Bad-Godesberg e.V.
Unternavigation Home Kontakt Impressum Datenschutz
Home Kontakt Impressum Datenschutz Home